„Klaus Pfeiffer stellt Scanner-Fotografien aus, die das Reproduzieren und Kopieren zum Thema machen.“


(Ruhrnachrichten, 18.3.2015)

 

"Pfeiffer arbeitet nicht nur mit Fotos von hochauflösenden Kameras, sondern auch mit seinem Smartphone und verschiedenen Apps, mit denen er seine Bilder verarbeitet. So entstehen Schritt für Schritt Fotomontagen, in denen sich der Horizont verschiebt oder markante Linien in den Vordergrund rücken. Dieses Duplizieren des Duplizierten also quasi Fotos von Fotos von Fotos schafft eine eigene Ästhetik, die durchaus mit den frühen Fotokünstlern des 19. Jahrhunderts verglichen werden kann. Nur mussten die Künstler von damals mit chemischen Stoffen experimentieren, während Pfeiffer mit digitalen Apps eine analoge Anmutung kreiert."

 

Michael Lemken, Ars Tremonia, Kunst und Kultur in Dortmund, 2014

 

"Seine Fotos durchlaufen einige Verwandlungen bis sie ihre letzte Gestalt erhalten: Klaus Pfeiffers Fotografien wachsen mit jedem Bearbeitungsschritt zu einem Kunstwerk heran. 

Pfeiffer fotografiert mit seinem Smartphone oder mit einer Spiegelreflexkamera, doch mit dem Ablichten des Motivs fängt die Arbeit für ihn erst an. Er druckt das Bild aus, kopiert es, scannt es ein, bearbeitet es, druckt es erneut aus, fotografiert es wieder, spielt weiter mit Motiven, Themen und Orten. Es entstehen Fotomontagen, der fachkundige Ausdruck lautet „Visuelle Cut-ups“.

Die Faszination des Ortes wird deutlicher durch seine Bearbeitung, es ist als würde man sich einer platonischen Idee nähern."

 

Lia Lenz, nordstadtblogger, 2014

 

„Pfeiffer zeigt in der Artothek in Dortmund acht Foto-Bilder, die er zum großen Teil mit dem Handy aufgenommen und bearbeitet hat. Aus mehreren Motiven geschichtete Bilder, deren Farben und Strukturen sehr nah an Malerei heranreichen. Die Motive, Fassadenteile, Plätze, Himmelsblicke, menschliche Silhouetten und Flugzeuge hat Pfeiffer in Dortmund und New York aufgenommen.“

 

Tilman Abegg, Ruhrnachrichten Dortmund, 2014

 

"Pfeiffer findet in den Techniken der Piktorialisten Vokabeln einer Bildsprache, mit der er seine Visionen städtischer Traumlandschaften ausdrücken kann."

 

Stadt Dortmund, Pressestelle, 2014

 

 

„Klaus Pfeiffer creates limited edition photographic prints on aluminum using the lambda method. His work is surreal and reflective, drawing viewers into a new perspective; like traditional Japanese art, his human figures are diminutive when compared to the landscapes and architecture surrounding them. When put in context with Pfeiffer’s artistic philosophy – namely, a desire to depict images that are meditations on Plato’s cave – this takes on an added level of meaning. “We take the shadows to be real things, not just reflections of reality,” he explains. “In my artwork I'm looking inside of the cave and searching for reasons… With very cautious manipulations I try to explore a cave exit.” The artist’s dominant color scheme consists of blues and oranges of varying tints and shades, which creates a sense of mood and unifies his work.

Pfeiffer was born in Dortmund, Germany, where he still resides. Even at a very young age he spent time exploring his interest in photographing manipulated realities. His work has been featured in several shows and exhibitions.“

Agora Gallery, New York, 2013

 

 

„Pfeiffers künstlerische Arbeiten sind oft mit philosophischen Themen verbunden, wobei Fragen nach den Grenzen der Wahrnehmung, der Wirklichkeit und der Welt für ihn im Fokus stehen.
In der Kunst und mit der Kunst findet Klaus Pfeiffer seine Möglichkeiten durch visuelles Verstehen die Grenzen des Denkens zu überwinden.“

 

vernissage-fotokunst, Heidelberg, 2012

 

„Pfeiffers Bilder sind beeindruckend, verwirrend, surrealistisch. Manches, auf dem zwischen zwei hohen, schwarzen Häuserfassaden ein riesiges Flugzeug auf den Betrachter zufliegt, wirkt bedrohlich. Und warum Wände? ‚Das hat bestimmt zu tun mit meiner Liebe zur Philosophie’, sagt Pfeiffer. ‚Platons Höhlengleichnis ist einer meiner Lieblingstexte. Da spielt die Wand als Projektions- und Illusionsraum eine große Rolle.’ Pfeiffers Bilder sind anders, irgendwie verrückt.“

 

Hannah Schmidt, Ruhrnachrichten Dortmund, 2012

 

 

„ Stunningly vivid and just on the other side of surreal, Klaus Pfeiffer’s photography focuses on the point where manmade spaces and those spaces inside our heads intersect. Pfeiffer finds beauty in the harsh geometry of the manufactured by filling empty rooms with gorgeous natural light, filtered into golden, amethyst, and azure gradients. Though the subjects are things that nominally constrict us, such as ceilings, fences or office walls, the artist photographs them as endless, airy places that manage to hint at mystery even as their mundane purposes are illustrated. These works bring aestheticism and tension to functional, static objects, and question the gap between manmade and natural forms.

Pfeiffer’s images also explore the varied emotions that monumentality can evoke in us, from walls that loom menacingly overhead to the splendor of a wellconstructed building that speaks of man’s ability rather than his weakness. Glass buildings may reflect a magnificent sunset, or a sleek airplane soar above cold gray walls, emphasizing the heights to which our dreams soar as well as the risks we run in reaching for the sky. Fascinated by what lies concealed behind walls, Pfeiffer is always searching to “show that a change in perspective can enrich the rhythms of our lives.”

Klaus Pfeiffer lives and works in his birthplace of Dortmund, Germany.“

 

ARTmine, New York, 2012

 

 

„Klaus Pfeiffer begeistert sich für endlose Weite und sucht diese auch in der Architektur, vor allem in Städten. Eine Herausforderung ist es, aufgrund der vielen Verschachtelungen und störenden Schilder die Stadt in Bildform in feine Strukturen und Linien zu führen.“

 

Tanja Sim, pickspack.de, 2011